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Colson Whitehead – Underground Railroad

(1 Kundenrezension)

12,00 

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Beschreibung

Der erste große Roman über das schwarze Amerika – ausgezeichnet mit dem National Book Award und Pulitzer Prize und ein Jahr ununterbrochen auf der New York Times-Bestsellerliste

Cora ist nur eine von unzähligen Schwarzen, die auf den Baumwollplantagen Georgias schlimmer als Tiere behandelt werden. Alle träumen von der Flucht – doch wie und wohin? Da hört Cora von der Underground Railroad, einem geheimen Fluchtnetzwerk für Sklaven. Über eine Falltür gelangt sie in den Untergrund und es beginnt eine atemberaubende Reise, auf der sie Leichendieben und Kopfgeldjägern, aber auch heldenhaften Bahnhofswärtern begegnet. Jeder Staat, den sie durchquert, hat andere Gesetze, andere Gefahren. Wartet am Ende wirklich die Freiheit?

»Underground Railroad« ist ein Manifest über die Menschlichkeit und zugleich eine virtuose Abrechnung damit, was es bedeutete und immer noch bedeutet, in Amerika schwarz zu sein.

Gewinner des Pulitzer-Preises für Belletristik 2017

1 Bewertung für Colson Whitehead – Underground Railroad

  1. Avatar

    ulw

    Leider nur Durchschnittsware. Das ist mein Eindruck, nachdem ich das Buch im Urlaub gelesen habe.

    „Eine furiose Geschichte……… ein episches Abenteuer, bevölkert von unvergesslichen Figuren.“ So liest man über dieses Buch.
    Dass ich schon nach wenigen Seiten zurück blättern musste um nachzuschlagen, welche der „unvergesslichen“ Figuren schon vorher was in der Geschichte Whiteheads getan hatten mag daran liegen, dass ich während des Lesens mangels Spannung und Interesse gedanklich oft abschweifte und ich mich zu keiner Zeit richtig auf die Geschichte konzentrieren konnte. So rätselte ich darüber, ob Sterilisation durch Ligatur der Tuben, wie auf Seite 134 beschrieben, schon im 19. Jahrhundert zur Anwendung kam, oder ob sich Jemand in dieser Zeit wie am Fließband transportiert fühlen konnte. Er konnte sich so fühlen wenn er die in den Schlachthöfen von Cincinnati ca. 1870 installierten Transportbänder kannte. Aber solchen Grübeleien gebe ich eigentlich nur dann nach, wenn mich eine Story nicht fesselt. Und hier ließ ich mich nur zu gerne vom Text ablenken.

    Die Darstellung der zum Teil recht surrealen Welt erinnerte mich manchmal an Steampunk und die in einer harten, kurzen Sprache beschriebenen Personen blieben für mich blass und ohne jeden Ausdruck. (Sofern man in diesem Zusammenhang bei den meisten Personen von blass reden kann.)

    An mir ist diese „furiose“ Geschichte vorbeigegangen. Ein Roman, nicht besser oder schlechter als Zig-tausend andere auch.
    Durchschnittsware, die durch marktschreierischen Umschlagtext oder durch Lobhudeleien in den Feuilletons nicht lesbarer wird.
    Vielleicht spiegelt sich aber auch die für mich mangelhafte Qualität des Buches darin wieder, dass es mit Stand der 43. Kalenderwoche 2017 nicht mehr in verschiedenen bedeutenden Bestsellerlisten aufgeführt wird.

    Zwei Sterne deshalb, weil das Buch meiner Meinung nach gut übersetzt worden ist und ich durch die Lektüre auf eine Thematik (Underground Railroad) aufmerksam geworden bin, mit der ich mich weiter vertieft beschäftigen werde.

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