• „Eine irische Familiengeschichte“ – Norton, Graham

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Wer beim Anblick des Covers und des Titels auf grüne Hügel mit romantischen Erzählungen hofft, sollte besser einen anderen Autor wählen.
Denn die Geschichte hinter diesem harmlos klingenden Titel kommt mit einer Schwere und Dichte daher, die einen auch nach Leseende festhält und gleichzeitig aber auch beim Lesen dazu bringt, Seite für Seite aufzusaugen.
Die Protagonistin der Geschichte -Elizabeth- kommt nach langer Zeit zurück zu ihren irischen Wurzeln. Durch den Tod ihrer Mutter wird sie gezwungen in ihrem alten Heimatdorf deren Haushalt aufzulösen.
Das Dorf mit seiner bedrückenden Enge hat seinerzeit nicht nur sie selbst,sondern auch Jahrzehnte zuvor ihre Mutter zum Aufbruch,oder besser Ausbruch gebracht. Ihre Mutter kam schließlich mit Kind, aber ohne Vater desselben zurück. Diesen Vater hat sie nie kennen gelernt und ihre Mutter deshalb eher kritisch gesehen. Sie findet alte Briefe und beginnt sich auf die Suche nach ihrer eigenen Identität zu machen.

Eingebettet ist diese Geschichte in zwei Zeitzonen, die immer wieder wechseln, was der Story tatsächlich gut tut.
An der ein oder anderen Stelle riecht man förmlich den Muff und ahnt das Ungeheuerliche,um dann wieder -quasi zum Luftholen -wieder ins Jetzt zu kommen.
Ein Buch mit überraschenden Wendungen und gut geeignet mit Tee,Keks und Decke den Sonntag zu verbringen.

 

Eine Empfehlung von Ilona I.

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